Schwertransport
Der wohl bekannteste Schwertransport in letzter Zeit war die Umsetzung der Emmauskirche im Osten Deutschlands. Dort hatten die Speditionen und Kurierdienste eine echte Herausforderung zu lösen, bei der Bahnübergänge gesichert und Brücken verstärkt werden mussten, um diesen volumiösen Schwertransport nicht zum Gefahrentransport werden zu lassen.
Der Verkehr musste für einige Tage komplett umgeleitet werden und vor allem die Fahrer der Fahrzeugtransporte mussten sich Ausweichrouten suchen, bei denen die Brückendurchfahrten ohne Probleme passiert werden konnten. Die LKW Vermietung der Region hatte Hochkonjunktur, weil zur Unterstützung viele zusätzliche Fahrzeuge benötigt wurden. Nicht nur ein Schwer- Transport war nötig, um die schweren Stahlplatten heranzuschaffen, die bei der Passage des Bahnübergangs Neukieritzsch nötig waren und den Sand zu transportieren, der für die Überquerung eines kleinen Flusses kurz vorm Ziel erforderlich war, da die vorhandene Straßenbrücke das Gewicht des außergewöhnlichen Transports nicht ausgehalten hätte. Dieser Schwertransport wurde von vielen Sicherungsposten unterstützt, die ständig die Achsen des Fahrzeuges im Auge behielten und schauten, ob die extra dafür errichteten Konstruktionen dem extremen Gewicht des Transportes auch gewachsen waren. |
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